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Mittwoch, 02. Dezember 2020

Weihnachtsgruß 2019

Weihnachten ist nicht nur Zeit für heitere Besinnlichkeit.
Es ist, und das ist wirklich wahr, für viele Leute wunderbar.
Doch für viele Leute bedeutet es auch Tage der Trauer.
Die Einsamkeit, sie lastet schwer, aber an Weihnachten noch mehr.

Mit diesem Weihnachtsspruch möchte ich in diesem Jahr an unseren Feuerwehrkameraden Hermann Maier erinnern, der viel zu früh nach langer schwerer Krankheit verstorben ist.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, reicht es nicht, dass wir Feuerwehrkameraden durch Unfall, Krankheit oder natürlichen Tod verlieren? In den Tageszeitungen ist immer öfter zu lesen, Feuerwehr/ Rettungskräfte werden bei Einsätzen angepöbelt, angegriffen, bespuckt, beleidigt, aufgehalten… oder wie jüngst in Augsburg: totgeschlagen, von einem 17jährigen… 
Allen Hinterbliebenen Familien wünschen wir viel Kraft in den kommenden ruhigen, besinnlichen, aber auch schmerzhaften Feiertagen.

Für das abgelaufene Jahr möchte ich mich bei unserem Bürgermeister Herr Weiß und seiner kompletten Verwaltung für die gute Zusammenarbeit auf das herzlichste bedanken. Unseren neu und wieder gewählten Damen und Herren Gemeinderäten: Danke für die Bereitschaft zu diesem Ehrenamt. Den „nicht mehr zur Wahl gestellten“ Damen und Herren Gemeinderäten: Herzlichen Dank für die letzten Jahre.

Den Firmen: Für die Unterstützung, die gute Zusammenarbeit und, und, und… ein herzliches DANKESCHÖN.

Unsere Veranstaltung „Staub die Tracht ab“ war wieder mal ausverkauft - meiner Mannschaft für diese Arbeitsleistung ein großes Lob, der Nachbarschaft um die MZH ein Dankeschön für dieses Verständnis. Katrin Bisinger, André Bosch und Benjamin Länge möchte ich hiermit erwähnen: 1A mit Stern für diese Organisation. Unser „Tag der Feuerwehr“ an der MZH war leider ein Flop, vielleicht war das Wetter das Problem, denn an diesem Wochenende bei herrlichem Sonnenschein stieg das Thermometer auf bis zu 35 Grad. Danke für Ihren Besuch auf dem Weihnachtsmarkt, bei unseren einheimischen Produkten mit Kirschglühwein und Schupfnudeln aus unserer Holzhütte.

Mit momentan 16 Einsätzen verschiedenster Art hatten wir´s 2019 zu tun: Neben Brandeinsätzen in Lenningen und Hülben und Technischer Hilfe auf dem Hohenneuffen hatten wir Verkehrsunfälle auf Gemarkung Erkenbrechtsweiler, war selbst der Eichenprozessionsspinner ein Thema.

Um in diesen verschiedensten Einsätzen gerüstet zu sein, benötigt man eine gute Ausbildung in und außerhalb unserer Feuerwehr. Wir konnten den Kameraden Lenz Ziegler zum Truppmann bei der Feuerwehr Plochingen ausbilden lassen, Alexander Weidlich besuchte in Eislingen ein Seminar für Atemschutznotfälle. Kai Bosch nahm am Gerätewart- Lehrgang bei der Feuerwehr Wernau teil, im gleichen Jahr auch noch ein Fortbildungsseminar in Filderstadt- Sielmingen.  André Bosch und Benjamin Länge nahmen sich ein Seminar mit „Risiken beim Löschen von Elektro- Fahrzeugen“ zur Brust, Alexander Weidlich, Florian Goller, Marcel Laderer und Nico Dieterich konnten sich mit einem Seminar für Türöffnungstechniken bei der Feuerwehr Esslingen weiterbilden. Marcel Laderer konnte mit dem Lehrgang Absturzsicherung in Leinfelden- Echterdingen unsere Gruppe „Abstusi“ bereichern. Tobias Wolfer belegt momentan einen Gruppenführer- Lehrgang in Bruchsal.

Besten Dank an Alexander Weidlich, Kurt Dietterich, Rainer Lohrmann, Florian Goller, André Bosch, Marcel und Larissa Laderer für das gemeinsame Übungswochenende mit den Kameraden Dominik Dietterich, Philipp Ott und Kai- Uwe Werner von der FF Hülben in Stetten a.K. Sie haben nicht nur unsere Wehren, sondern auch Gemeinden hervorragend vertreten. Nicht auf dem Plan hatte meine Mannschaft nächtliche Alarmübungen im ehemaligen Friseursalon an der Unteren Straße oder in Hülben mit einem „Verkehrsunfall“.

Seit diesem Jahr sind wir für die Burg Hohenneuffen in der Alarm- und Ausrückeordnung der Feuerwehr Neuffen mit dabei. Mit meinen Führungskräften besichtigten wir auf der Burg Hohenneuffen die dort stationierten neuen Gerätschaften, denn ein Befahren auf die Burg ist mit einem Feuerwehrfahrzeug nicht möglich.

Bei der Fa. Doster hatten wir nach der Erstellung eines neuen Feuerwehrplans ebenfalls eine Besichtigung zusammen mit den Kameraden der FF Hülben wahrzunehmen. Frank Doster: Herzlichen Dank, auch für´s Vesper.

Ein Lob den Eltern, die Ihre Kinder doch zur Jugendfeuerwehr loslassen: Hatten wir vergangenes Jahr noch 6 Kids, sind es inzwischen 10 Kids. Ich denke, es war auch die richtige Entscheidung im Feuerwehr- Ausschuss, das Eintrittsalter auf 10 Jahre runterzuschieben.

Zum Schluss: Danke an meine komplette Mannschaft für die geleistete Arbeit im Jahr 2019, ein persönliches  Dankeschön an diejenigen, die immer mehr tun als „nur“ ihren Feuerwehrdienst… 

Ich darf nun Ihnen Liebe Bürgerinnen und Bürger, den Kranken, den Hinterbliebenen, trotz allem Fröhliche und besinnliche Weihnachten wünschen!

Uwe Laderer   Kommandant der FF Erkenbrechtsweiler